The Name of the Rose – End Titles – James Horner (orchestral version)

The Name of the Rose – End Titles – James Horner (orchestral version)

Am 13. Mai 2015 hatte ich die Ehre Filmkomponist James Horner bei seinem letztem Konzert im Konzerthaus von Stavanger (Norwegen) kennenzulernen, nur knapp einen Monat (23. Juni 2015) bevor er bei einem Absturz mit seinem Flugzeug tödlich verunglückte.

Seit ich als angehender Teenager im Kino den Fantasystreifen „Krull“ mehrmals, nicht wegen seiner geistreichen Story sondern um seiner opulenten und verspielten Filmmusik wegen sah, lies mich die melodienreiche und äußerst emotionale Musik von James Horner nicht mehr los.

Dies trug sich zu einer Zeit zu, als noch nicht zu jedem Film ein Soundtrack auf CD geschweige denn als Download erhältlich war. Noch nicht einmal das Internet war erfunden.
Also war ich einer der glücklichsten Menschen, als ich in einem Record-Store in London eines dieser Bootleg-Alben mit auserwählten Stücken aus dem 1983 erschienenen B-Movie fand und gegen Unsummen Minuten später in meinen Händen hielt.

Zum Film „Der Name der Rose“ von Regisseur Jean-Jacques Annaud nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco schrieb James Horner einen Soundtrack, der neben ein paar historischen Instrumenten aus dem 14. Jahrhundert komplett mit Synthesizern eingespielt wurde. Horner befand sich 1986 in seiner experimentellen Synthie-Phase, schuf er doch damals auf ebensolche Weise Musiken zu „Where the River runs black“, „Vibes“, „Commando“ und „Black Heat“.
Warum er sich bei einem so epischen Stoff nicht, wie bei ihm gewohnt, für eine üppige Orchestrierung für ein großes Symphonieorchester entschied, ist bis heute unklar, dem Erfolg des Film tat dies jedoch keinen Abbruch.

Ich habe mich allerdings immer gefragt, wie das Hauptthema geklungen hätte, wäre es von einem echten Orchester gespielt worden.
Allerdings habe ich zufällig kein Orchester zur Hand und greife kurioserweise auf die gleiche Technik zurück, die Herr Horner bereits 1986 eingesetzt hatte mit dem kleinen Unterschied, dass die Sampling Libraries heutzutage um eines besser klingen. Dank Firmen wie Orchestral Tools, Performance Samples, Cinematic Studio Series, Samplemodeling, ProjectSAM und vieler anderer ist es möglich, den Klang eines Orchesters täuschend echt nachzuahmen. Hans Zimmer hat dies zur Perfektion gebracht. Kaum ein aktueller Kinogänger der um den tatsächlichen Klang eines live gespielten Orchesters weiß.

Soundtrack: The NAme Of The Rose
Music: James Horner
Orchestration: Nico Gaik
Sampling Libraries used:

Cinematic Studio Series (Strings and Solo Strings)
Strezov Sampling (Macabre Solo Strings)
Performance Samples (Oceania, Caspian)
Cinesamples (Hollywoodwinds)
Orchestral Tools (Orchestral String Runs)
Best Service (ERA II Medieval Legends)
ProjectSAM (True Strike I)
Waverunner Audio (2 French Horns)
Samplemodeling (The Trumpet)
Samplephonics (The Leeds Town Hall Organ)

I also test the demo version of „Soothe“ by Oeksound to eliminate annoying resonance frequencies. Great plugin!

I do not own the rights to this wonderful piece of music. They are owned by Constantin Music Verlag GmbH, Munich